Länger Gemeinsam Lernen
Baden-Württemberg e.V.
 

Reaktionen / Positionen

(siehe auch Solidaritätsadressen)


Andererseits:
  • Thesen zur Strukturdebatte
    Johannes Baumann, SL Gymnasium Wilhelmsdorf - Dez. 2007
    Download (PDF, 12 KB)
  • Antwort von Dr. Gerd Friederich auf die Thesen von Johannes Baumann/Wilhelmsdorf (Feb. 2008)
    (Download PDF)
  • PhV (Philologenverband) gegen "bildungspolitische Rückwärtsrollen und Seiltänze" mit vorprogrammiertem Absturz - "Nein" zu schulischen Experimenten auf dem Rücken der Kinder. Gemeinschaftsschulen zerstören Bildungsvielfalt und werden unterschiedlichen Begabungen nicht gerecht...
    ..."Der PhV sieht jedoch auch die Notwendigkeit, nach Wegen zu suchen, um mit schulartübergreifend zu entwickelnden soziokommunikativen Programmen gesellschaftlichen Spaltungstendenzen entgegenzuwirken und Integration und Kinder mit Migrationshintergrund besser zu fördern. "Warum sollen nicht Hauptschüler und Gymnasiasten beispielsweise gemeinsam an geeigneten außerunterrichtlichen Projekten arbeiten, die letztlich auch dem Gemeinwohl dienen",
    ...weiterhin heißt es, dass der Rückgang der Hauptschülerzahlen eine Chance biete, kleine Klassen oder Gruppen zu bilden, die eine echte Förderung zulassen.
  • Direktorenvereinigung Südwürttemberg zur Schulstrukturdebatte (Schw.Z. 25.10.2007)
    Das Gymnasium braucht Klasse 5 und 6
    Allen Überlegungen, die Grundschule auf 6 Jahre auszudehnen, erteilen die südwürttembergischen Leiterinnen und Leiter von Gymnasien eine klare Absage.
    Die Weichenstellung am Ende von Klasse 4 bezüglich der weiterführenden Schularten werde von den Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen mit hoher Sorgfalt vorgenommen und sei in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle zutreffend.
    Allerdings müsste auch für Spätentwickler der Übergang von der Realschule auf das Gymnasium bis zum Ende der Klasse 6 möglich sein. Hier besteht aus Sicht der Gymnasialdirektoren Verbesserungsbedarf. Die früher vorhandene Durchlässigkeit ist durch die Einführung der zweiten Fremdsprache am Gymnasium in Klasse 5 oder 6 nur mit Hilfe zusätzlicher Fördermaßnahmen gewährleistet.
    Die vielzitierte individuelle Förderung gelingt nach Meinung der Gymnasialdirektoren am besten im gegliederten Schulsystem, das auf die jeweilige Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist.